Stegersbach

Stegersbach

www.reiters-golf-at/suedburgenlandkurs.at

Bei der telefonischen Reservierung haben wir nach einem Cart gefragt, ist die Anreise doch mit 2 Stunden zu verbuchen. Dann 4 Stunden Golf und noch 1 ½ Stunden Autofahrt nach Hause? Da darf es dann zum Golfen schon auch das Cart sein.

Leider haben wir keines bekommen, weil bereits lt. Auskunft des Sekretariats alle vergeben gewesen sind. Blöd, dachten wir. Doch hat uns das nicht vom Golfen abgehalten.

Stegersbach ist ein recht großes Golfresort mit mehreren Kursen. Da sind zwischen dem Clubhaus wo die Anmeldung zu machen ist und dem Abschlag zum Südburgenlandkurs ein paar Kilometer zu fahren. Und was sehe ich da stehen? Eine ganze Reihe von Golfcarts. Natürlich habe ich sofort angerufen. Mir wurde gesagt, die gehören nicht zum Club, sondern zum Hotel. Aha! Das stört mich aber nicht, dann frag ich halt dort! Obwohl wir also unser Greenfee direkt im Club bezahlt hatten, konnten wir das Cart im Hotel mieten. Glücklicherweise! Wie sich im Laufe der Runde herausstellen sollte.

Schon Loch 1 geht ziemlich bergab. Was ja an sich nicht schlimm ist, aber das lässt schon erahnen, dass der Weg dann wieder bergauf geht, damit man zum Start zurückkommt.

Dieses Mal haben wir ausgenützt, dass wir mit dem Cart auch ein Stück vorausfahren kann, um zu schauen, wie sich die Bahn entwickelt. Das war der erste Vorteil vom Cart. Der zweite Vorteil ist, dass die Wege zwischen den Löchern bei diesem Kurs teilweise lang sind. Sehr lang. Sehr, sehr lang. Was ja an sich auch nicht schlimm ist, aber es war schon später Nachmittag und wir hatten noch einen weiten Weg nach Hause.

Ungut wurde es für mich ab Loch Nummer 10. Da habe ich wieder einmal mein rechtes Knie gespürt. Das rührt sich ja immer wieder, damit ich ja nicht vergesse, dass es angeschlagen ist. Doch dieses Mal war es hartnäckig. Im Knie hat es gestochen, so dass ich gar nicht auftreten konnte.

10 und 11 habe ich noch gespielt, bei 12 nur mehr gehumpelt, weil ich gar nicht mehr gehen konnte, geschweige denn richtig stehen und schwingen. Da habe ich dann festgestellt, wie wichtig der richtige Stand beim Schwung tatsächlich ist. Loch Nummer 13 habe ich teilweise gespielt. Loch Nummer 14 habe ich dann komplett ausgelassen. Das ist lang und schräg. Das konnte ich nicht gehen. 15 habe ich bis vor das Grün gespielt und Willi hat für mich geputtet. 16 hat Willi für mich abgeschlagen und ich habe geputtet. Ich nenne diesen Teil der Runde „individuelles Texas Scramble“. Aber wir waren alleine und mussten nicht auf Flightpartner Rücksicht nehmen. Und dann? 17 und 18 konnte ich wieder fast normal auftreten und auch normal spielen. Die 18 ist auch die bei Loch 1 versprochene Bergtour.

Ohne Cart hätte ich mich auf ein Bankerl setzen müssen und darauf warten, dass mich jemand abholt. Ich habe das in der Form noch nicht erlebt.

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